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«ECO»: Sondersendung zum CO2-Emissionshandel

Die Schweiz muss den CO2-Ausstoss verringern, will sie die Verpflichtungen aus dem Kyotoprotokoll einhalten. Das soll das Emissionshandelssystem (EHS) erreichen. Bis heute hat dieses aber weitgehend versagt. Das könnte sich jetzt ändern. Reto Lipp führt durch die Spezialsendung zum CO2-Emissionshandel.

Reto Lipp Moderator ECO

Warum das Emissionshandelssystem versagt hat
Die Schweiz muss den CO2-Ausstoss reduzieren, um die Verpflichtungen des Kyotoprotokolls zu erfüllen. Dazu hat es das Emissionshandelssystem (EHS) installiert. Doch der Gesetzgeber war viel zu grosszügig mit der Industrie und führte das System ad absurdum.

Wie Holcim vom EHS profitiert
Wie lax das EHS aufgestellt ist, zeigt sich am grössten Schweizer Emittenten von CO2. Der Zementherstellerin Holcim gelang es in den vergangenen Jahren, grosse Mengen an Gratiszertifikaten anzuhäufen. Diese liessen sich zu Geld machen. Die Erlöse will der Konzern einsetzen, um umweltfreundlicher zu werden. Aus einer Marktlenkungsabgabe wird damit eine Subvention.

Was der Gesetzgeber sagt
Sophie Wenger, Expertin für Emissionshandel im Bundesamt für Umwelt, hat den Gesetzgebungsprozess begleitet. Im Studio stellt sie sich den kritischen Fragen von Reto Lipp.

Warum es besser werden könnte
Seit dem 1. Januar nimmt die Schweiz am EHS der EU Teil. Die Preise für die Zertifikate sind in der EU deutlich höher, die Regeln werden ab 2021 deutlich strenger. Es besteht die Chance, dass das EHS endlich funktioniert und den Umbau der Industrie zu einer umweltfreundlicheren Produktion vorantreibt.

Ausstrahlung: Montag, 13. Januar 2020, 22.25 Uhr, SRF 1

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Montag, 13. Januar 2020, 22.25 Uhr, SRF 1

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srf.ch/eco

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