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«Club»: Sexualstrafrecht – Wenn ein «Nein» nicht reicht

Sex macht Spass, solange alle Beteiligten dazu einwilligen. In der Schweiz hat aber schon jede zehnte Frau gegen ihren Willen Sex erlebt. Bei der heutigen Gesetzgebung gilt das nicht immer als Vergewaltigung. Barbara Lüthi leitet die Diskussion.

Barbara Lüthi Moderatorin Club2019

Derzeit wird über eine Änderung des Sexualstrafrechts kontrovers diskutiert. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob ein Opfer eines Sexualdelikts künftig nicht mehr beweisen muss, dass es sich gewehrt hat. Ein verbal oder nonverbal ausgedrücktes «Nein» soll ausreichen, damit Sex als Vergewaltigung gilt.

Was heisst das für die Praxis im Schlafzimmer? Wie lässt sich etwas beweisen, wenn nur zwei Personen dabei waren? Braucht es zum Schutz der Opfer eine ausdrückliche Zustimmung vor jedem sexuellen Kontakt, wie das NGOs fordern?

Mit Barbara Lüthi diskutieren unter anderen: 

  • Morena Diaz, Lehrerin und Bloggerin, hat ihre Vergewaltigung öffentlich gemacht;
  • Daniel Jositsch, Ständerat SP/ZH, Professor für Strafrecht;
  • Agota Lavoyer, Opferhilfeberaterin, Stv. Leiterin Lantana;
  • Caroline Fux, Sexberaterin «Blick»-Gruppe und Psychologin;
  • Nora Scheidegger, Juristin Universität Bern; und
  • Tanja Knodel, Strafverteidigerin

 

Ausstrahlung: Dienstag, 28. Januar 2020, 22.25 Uhr, SRF 1

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Dienstag, 28. Januar 2020, 22.25 Uhr, SRF 1

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