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«Arena»: Länger leben – Länger arbeiten?

Trotz Finanzspritze ist das Loch in der AHV-Kasse nicht gestopft: Immer mehr Menschen werden pensioniert – und gleichzeitig werden wir alle immer älter. Woher soll das Geld kommen? Von Arbeitgebern und Arbeitnehmern? Von den Reichen im Land? Oder müssen wir alle einfach länger arbeiten? Sandro Brotz leitet die Diskussion in der «Arena».

Sandro Brotz Moderator Arena 2019

Gerade erst hat die AHV mehr Geld bekommen – nur reicht das nicht, um das drohende Loch in der AHV-Kasse zu stopfen: Wir alle werden immer älter und beziehen dadurch länger und mehr Rente. Müssen wir jetzt länger arbeiten, um uns die AHV auch in Zukunft leisten zu können? Oder ist das unrealistisch, weil gar nicht alle so lange arbeiten können?

Bundespräsident und Finanzminister Ueli Maurer hat es auf den Tisch gebracht: Er hat eine Rentenalterhöhung für Männer und Frauen um je ein Jahr vorgeschlagen. Frauen würden neu also mit 65, Männer mit 66 in Pension gehen. Die Jungfreisinnigen gehen einen Schritt weiter und wollen das Pensionsalter für beide Geschlechter auf 66 festlegen. Wie andere bürgerliche Politikerinnen und Politiker fordern sie zudem eine Kopplung des Pensionsalters an die Lebenserwartung. 

Solche Massnahmen seien dringend notwendig, um die AHV langfristig zu sichern, sagen die einen. Ausserdem müsse man das eigenverantwortliche Sparen in der zweiten Säule stärken. Stimmt nicht, sagen die anderen: Nicht das individuelle Sparen sollte gestärkt werden, sondern die AHV. Und das sollte nicht mit der Erhöhung des Rentenalters geschehen, sondern vielmehr, indem Gutverdienende mehr in die AHV-Kasse einzahlen als bisher. 

Muss die Politik das Rentenalter von Männern und Frauen jetzt erhöhen – und wenn ja um wie viel und zu welchem Preis? Oder sollen Gutverdienende mehr zur allgemeinen Altersvorsorge beitragen? Und soll man die AHV oder die zweite Säule stärken?

Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz in der «Arena»:
Pirmin Bischof, Ständerat CVP/SO
Sebastian Frehner, Nationalrat SVP/BS
Ronja Jansen, Geschäftsleitung Juso
Andri Silberschmidt, Präsident Jungfreisinnige

Ausserdem im Studio:
Daniel Lampart, Chefökonom Schweizerischer Gewerkschaftsbund
Roland Müller, Direktor Schweizerischer Arbeitgeberverband
Michael Töngi, Nationalrat Grüne/LU

Freitag, 28. Juni 2019, 22.25 Uhr, SRF 1

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Freitag, 28. Juni 2019, 22.25 Uhr, SRF 1

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srf.ch/arena

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