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«Arena»: Parteichefs – Kampf um letzte Wählerstimmen

Nur noch zwei Wochen bis zu den Wahlen – und die Parteichefs kämpfen um jede Stimme. Die Parteipräsidentinnen und -präsidenten müssen Farbe bekennen: zur Gleichstellung, zum Klima, zu den Gesundheitskosten und zum Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU. Sandro Brotz leitet die Diskussion.

Sandro Brotz Moderator Arena

Der Showdown naht: Im Endspurt zum Wahlsonntag müssen die Parteichefinnen und Parteichefs die Wählerinnen und Wähler von ihren Argumenten überzeugen. Wer gewinnt den Kampf um die letzten Wählerstimmen? Wem gelingt es, das Publikum und die Zuschauerinnen und Zuschauer für sich zu gewinnen? Und wie viel bleibt von den Wahlversprechen nach den Wahlen übrig?

Rund 40 Prozent der Kandidierenden sind Frauen – so viele wie nie zuvor. Heute sind Frauen im National- und Ständerat untervertreten: Im Nationalrat sind es rund 30 Prozent, im Ständerat ist der Anteil noch geringer. Braucht es mehr Frauen im Bundeshaus? Müsste es eine Geschlechterquote geben? Oder wird sich das von selbst ändern und wären Quoten dann für eine echte Gleichstellung nur hinderlich?

Die Gesundheitskosten steigen und steigen. Die Prämien belasten die Haushaltsbudgets immer mehr. Für die Wählerinnen und Wähler ist das gemäss SRG-Wahlbarometer gar die grösste politische Herausforderung. Die CVP und die SP versuchen dem Problem mit Initiativen entgegenzuwirken. Führen diese Initiativen tatsächlich zu einer Lösung? Geht die Politik dieses Problem nach den Wahlen wirklich an? Oder sind Lösungen ohnehin unwahrscheinlich, weil im Parlament zu viele Parlamentarierinnen und Parlamentarier mit Interessenbindungen sitzen? Müsste man das verbieten? Oder gehören solche Mandate einfach zu unserem Milizsystem?

Seit Monaten gehen Jugendliche auf die Strassen und fordern von der Politik ein entschiedenes Vorgehen gegen den Klimawandel.  Wirkt sich dieser Protest auch auf die Wahlresultate am 20. Oktober aus? Überträgt sich der Druck von der Strasse auch nachhaltig auf die Politik? Und wie viel von den Versprechen für ein griffiges CO2-Gesetz bleibt nach den Wahlen noch übrig?

Eine weitere Baustelle ist das Verhältnis der Schweiz zur EU. Braucht es für geregelte Beziehungen ein Rahmenabkommen? Oder würde die Schweiz mit einer Unterzeichnung ihre Souveränität aufs Spiel setzen? Aktuell würden lediglich die GLP und die BDP sofort unterschreiben, alle anderen Parteien – ausser der SVP, die das Rahmenabkommen überhaupt nicht will – fordern Präzisierungen oder Nachverhandlungen. Behalten die Parteien ihre Positionen bei – auch nach den Wahlen? Oder findet sich nach dem 20. Oktober doch plötzlich eine Mehrheit für das Rahmenabkommen?

In der «Arena» diskutieren: 
•    Albert Rösti, Präsident SVP
•    Petra Gössi, Präsidentin FDP
•    Gerhard Pfister, Präsident CVP
•    Christian Levrat, Präsident SP
•    Martin Landolt, Präsident BDP
•    Jürg Grossen, Präsident GLP
•    Regula Rytz, Präsidentin Grüne
•    Marianne Streiff, Präsidentin EVP

Ausstrahlung: Freitag, 4. Oktober 2019, 22.25 Uhr, SRF 1

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Freitag, 4. Oktober 2019, 22.25 Uhr, SRF 1

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