null «Sternstunde Kunst»: Lélo, Freiheit und Malerei

Kultur

«Sternstunde Kunst»: Lélo, Freiheit und Malerei

Lélo Fiaux war eine feurige Persönlichkeit, die weltumspannend und kompromisslos ihre Leidenschaft für die Malerei und die Freiheit in der Liebe lebte. Zu Lebzeiten anerkannt, geriet sie nach ihrem Tod in Vergessenheit. Nun wird ihr Leben zum ersten Mal in einem Film nachgezeichnet.

Sternstunde Kunst Lélo, Freiheit und Malerei Lélo Fiaux malt.

Regisseurin Emanuelle von Riedmatten porträtiert Lélo Fiaux, eine Waadtländer Malerin des 20. Jahrhunderts. Lélo wurde 1909 in Lausanne geboren. Sie war die jüngste Tochter eines Notars. Während einer schweren Krankheit, die sie als Kind ans Bett fesselte, begann Lélo zu zeichnen. In Dresden und Paris besuchte sie die Kunstschule. Ihre Bilder verkauften sich hervorragend und schon als junge Frau konnte sie von ihrer Kunst gut leben.

Genauso wichtig wie die Malerei ist Lélo ihr ausschweifendes Liebesleben. Sie bereist die Welt und liebt polyglott: In Rom hat sie eine Affäre mit dem italienischen Starautor Alberto Moravia. In Paris bringt sich ein Geliebter wegen ihr um. In Tahiti liebt sie Frauen. Nach Aufenthalten in Marokko, Ischia und Griechenland wird sie in den 50er-Jahren sesshaft im Weindörfchen Saint-Saphorin. In den damaligen Künstlerkreisen ist sie eine Ikone. Heute ist Lélo Fiaux hingegen in Vergessenheit geraten. Regisseurin Emanuelle von Riedmatten zeichnet in ihrem Film ein Porträt, das Lélo Fiaux die Bedeutung geben möchte, die sie verdient hat.

Ausstrahlung: Sonntag, 9. Oktober 2022, 12.00 Uhr, SRF 1

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Ausstrahlung
Sonntag, 9. Oktober 2022, 12.00 Uhr, SRF 1

Publiziert am
Donnerstag, 6. Oktober 2022

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srf.ch/sternstundekunst

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