null «Mona mittendrin» bei jungen, unheilbar kranken Männern

Kultur

«Mona mittendrin» bei jungen, unheilbar kranken Männern

Kaum angekommen, wird Mona Vetsch beim Essen schon gebraucht. Die jungen Männer, die hier in der Mathilde Escher Stiftung wohnen, können sich aufgrund ihrer Muskelerkrankung kaum mehr bewegen. Mona Vetsch wird sie in diesen drei Tagen motorisch unterstützen.

Gruppenfoto am Sommerfest: Mona Vetsch (gelbes Shirt) mit jüngeren Bewohnern und Mitarbeitenden der Mathilde Escher Stiftung

«Mache ich das richtig?», fragt Mona Vetsch während sie das Schnitzel kleinschneidet und zum Mund führt. Die Hände von jemandem zu ersetzen, will gelernt sein. Helfen, aber nicht bevormunden. Mona Vetsch führt aus, was die jungen Männer selbst nicht mehr machen können. Es braucht beidseitiges Verständnis und Geduld. Es muss matchen.

Als ihre «Bubble» bezeichnen die Bewohner die Mathilde Escher Stiftung, die zugleich ihr Daheim, Arbeits- oder Schulalltag sowie ihr soziales Leben ist. Und doch würden sie gerne mehr am Leben draussen teilnehmen und Teil davon sein. Hindernis dabei sei nicht nur der Rollstuhl, sondern das Vorurteil in den Köpfen der Gesellschaft.

Sie arbeiten als Mediamatiker, sind als Queer-Aktivist oder Partyveranstalter unterwegs. Während Mona Vetsch hilft, auf Bitte hin Getränke hält und Knöpfe drückt, stellt sie schnell mal fest: Trotz körperlicher Einschränkungen und verminderter Lebenserwartung, zeigen diese Jungs pure Lebenslust.

Ausstrahlung: Mittwoch, 5. Oktober 2022, 21.00 Uhr, SRF 1

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Ausstrahlung
Mittwoch, 5. Oktober 2022, 21.00 Uhr, SRF 1

Publiziert am
Mittwoch, 28. September 2022

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srf.ch/monamittendrin

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