null «International»: Odysseen ohne Sinn – Italiens widersprüchliche Migrationspolitik

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«International»: Odysseen ohne Sinn – Italiens widersprüchliche Migrationspolitik

Mit grossem Aufwand setzt Italien Migrantinnen und Migranten sowie Flüchtlinge auf Lampedusa fest, bringt sie dann in sogenannte Hotspots und lässt sie am Schluss einfach laufen. Dabei ist Italien auf Zuwanderung angewiesen. Jedoch fehlt eine kohärente Migrationspolitik .

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Italien hat weniger Asylbewerbende pro Kopf als die Schweiz. Trotzdem führt die rechtskonservative Regierung von Giorgia Meloni einen symbolischen Kampf gegen private Seenotretterinnen, um die eigenen Anhänger zu befriedigen.

An die Wurzeln des Problems wagt sich keine italienische Regierung. Seit 2013 haben mehr Italienerinnen und Italiener ihr Land verlassen, als Flüchtlinge oder Migrantinnen zugewandert sind. Vor allem gut ausgebildete Junge gehen ins Ausland. Italien ist das Land mit der drittältesten Bevölkerung der Welt, das heisst, es braucht Zuwanderung und dringend Fachkräfte.

Der Ukraine-Krieg hat weltweit eine neue Migrations- und Flüchtlingswelle verursacht. Doch wirklich gelernt hat man in Europa aus der letzten grossen Krise im Jahr 2015 nicht.

Ausstrahlung: Samstag, 28. Januar 2023, 09.08 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

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Samstag, 28. Januar 2023, 09.08 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Publiziert am
Donnerstag, 26. Januar 2023

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