null «Gredig direkt» mit René Prêtre

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«Gredig direkt» mit René Prêtre

Er hat Tausende Kinderherzen gerettet und dadurch die Herzen einer ganzen Nation erobert. Kurz vor der Pension spricht der Chirurg bei «Gredig direkt» über sein Leben und die Grenzen der Spitzen-Medizin, die nicht nur von Ärztinnen und Ärzten, sondern auch von der Politik gesetzt werden.

Gredig direkt Moderator Urs Gredig 2020

Die Geschichte des Herzchirurgen René Prêtre liest sich wie die Rolle des Helden eines Arztromans. Der Romand verkörpert eine Karriere, in der es kaum Brüche gibt, und einen Menschen, der diesen Ruhm in der Bescheidenheit des einstigen Bauernsohnes aus dem Jura überstanden hat. Kein Wunder, wurde der welsche Arzt schon 2009 zum Herzbuben der Nation – oder etwas offizieller, zum Schweizer des Jahres gewählt.

Jetzt geht der Starchirurg, der rund 6000 Kinderherzen operiert hat, in Pension und will sich endlich dem widmen, was sein Beruf auf der Strecke liess: Er will seinem einjährigen Sohn und seinem humanitären Engagement in Asien und Afrika mehr Zeit einräumen.

Der Moment, in dem der Direktor des Universitätsspitals Lausanne den Operationssaal verlässt, ist aber auch ein Moment, in dem die Politik nicht zuletzt auch bei der Schweizer Spitzenmedizin das Skalpell ansetzen will. Welche Risiken und Nebenwirkungen der neue mögliche Sparkurs in der Schweizer Gesundheitspolitik birgt, ist genauso Thema, wie die humanitären Projekte, mit denen der Starchirurg künftig noch in Kambodscha oder Mosambik die Herzen der Kinder retten will.

Ausstrahlung: Donnerstag, 9. Juni 2022, 22.25 Uhr, SRF 1

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Ausstrahlung
Donnerstag, 9. Juni 2022, 22.25 Uhr, SRF 1

Publiziert am
Mittwoch, 8. Juni 2022

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srf.ch/gredigdirekt

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