null «Einstein»: Wie Drohnen und Roboter Leben retten

Kultur

«Einstein»: Wie Drohnen und Roboter Leben retten

«Einstein» zeigt, wie Roboter und Drohnen Feuerwehr, Militär, Polizei und Tierschutz unterstützen und dabei nicht nur die Handlungsmöglichkeiten der Lebensretter und Lebensretterinnen erweitern, sondern auch deren Einsätze sicherer machen. Kathrin Hönegger führt durch die Sendung.

Einstein Wie Drohnen und Roboter Leben retten Drohne im Einsatz

Nach Katastrophen, bei Bränden aber auch bei Unfällen kommen immer öfter Drohnen und Roboter zum Einsatz. «Einstein» zeigt, wie und wo die mechanischen Helfer schon heute die Einsatzkräfte unterstützen, und demonstriert Zukunftstechnologien, die schon bald in Einsatz kommen werden.

Der Ort: Waffenplatz Wangen an der Aare. Hier testet das Schweizerische Drohnen- und Robotik-Zentrum des VBS regelmässig die neuesten Entwicklungen von Hochschulen und der ETH. Ziel: den Stand der Technologie und die Einsatztauglichkeit für die Katastrophenhilfe zu beurteilen. Das Szenario bei «Einstein». Ein Brand in einer Industrieanlage, aus der radioaktives Material in die Umwelt gelangte und für Menschen also akute Lebensgefahr bedeutet. Für genau solche Einsätze sind Drohnen und Roboter ideal. Was können sie heute schon leisten? «Einstein» begleitet die mechanischen Einsatzkräfte und ihre Entwickler.

Roboter bei der Feuerwehr
Bei Grossbränden wird immer öfter auf Robotik gesetzt. Drohnen geben dem Einsatzleiter eine Übersicht, zeigen versteckte Feuersbrünste und messen die Hitzeentwicklung. So können die Feuerwehrleute gezielter das Feuer bekämpfen. Und wenn die Gefahr für die Feuerwehrleute zu gross ist, beispielsweise bei Einsturzgefahr des brennenden Gebäudes, kommen auch Löschroboter zum Einsatz. Doch wie funktioniert die Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine? «Einstein» zeigt an konkreten Beispielen, wie die Technologien den Handlungsspielraum für die Einsatzkräfte massiv erweitert und gleichzeitig die Sicherheit erhöht.

Rega: Drohne statt Helikopter
Die Rettungsflugwacht Rega setzt bei der Suche nach vermissten Personen seit kurzem auf eine Drohne. Sie soll bei schlechter Witterung zum Einsatz kommen, dann wenn der Suchhelikopter am Boden bleiben muss. Derzeit findet die Suche via Handyortung statt, zukünftig sollen aber auch Infrarot- und optische Sensoren zum Einsatz kommen. Wie gut funktioniert die Drohne? «Einstein» war an einem Testtag dabei und hat erlebt, wie die neue Technik noch ihre Tücken hat

Drohnen retten Tausende Rehkitze
Jährlich sterben Tausende Rehkitze auf Schweizer Wiesen einen grausamen Tod. Die Jungtiere verstecken sich oft im hohen Gras und werden dann von den Mähmaschinen der Bauern erfasst. Viele können mittlerweile jedoch gerettet werden. Freiwillige Retterinnen spüren mit ihren eigens finanzierten Drohnen die Kitze auf und retten sie so vor dem sicheren Tod. Über 5000 Rehkitze konnten so in den letzten Jahren gerettet werden.

Szenario: Terroranschlag mit Autobombe
Militär und Blaulichtorganisationen üben das Extremszenario: Bombenanschlag in einer Stadt – eingestürzte Gebäude, brennende Autos. Die Feuerwehr ist als erste vor Ort. Eine weitere nicht detonierte Bombe wird entdeckt, worauf das Entschärfer-Team des forensischen Dienstes und das Militär mit Fernlenk-Robotern angefordert werden. «Einstein» zeigt, wie bei diesem Extremszenario Roboter zum Einsatz kommen und wie die Polizei, Feuerwehr und Militär in solchen Fällen zusammenarbeiten.

Ausstrahlung: Donnerstag, 19. Mai 2022, 21.05 Uhr, SRF 1

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Ausstrahlung
Donnerstag, 19. Mai 2022, 21.05 Uhr, SRF 1

Publiziert am
Dienstag, 17. Mai 2022

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srf.ch/einstein

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