null «Einstein»: Mond, wir kommen!

Kultur

«Einstein»: Mond, wir kommen!

Zum Mond und dann zum Mars. «Einstein» trifft Schweizer, die mittendrin sind beim neuen Wettlauf ins All – wie der Wissenschaftsdirektor der Nasa aus Bern. Er erläutert die Hintergründe. Schweizer Firmen bauen wichtige Teile für die Mondrakete und im Gotthard wird das Leben auf dem Mond simuliert. Tobias Müller moderiert die Sendung.

Tobias MüllerModerator Einstein2020Copyright: SRF/Oscar Alessio

Astronauten-Training im Gotthardbunker
Während zwei Wochen simulieren Studierende aus 15 Ländern im und auf dem Gotthard das Leben und Forschen in einer Mondbasis. Welchen wissenschaftlichen Wert hat eine solche Mission? Was treibt die Studierenden an? «Einstein»-Moderator Tobias Müller hat die simulierte Mondmission unter die Lupe genommen.

Mond-Mission Artemis
Nach über zehn Jahren Bauzeit hätte Anfang September die neu entwickelte SLS-Rakete der Nasa Richtung Mond abheben sollen. Es wäre der Start des rund 100 Milliarden teuren Artemis-Programms gewesen. Das Ziel: die Errichtung einer permanenten Mondbasis als Forschungslabor und Zwischenstation für bemannte Flüge zum Mars. Dazu entwickelten Amerikanerinnen und Europäer die stärkste Rakete, die es jemals gab. «Einstein» blickt hinter die Kulissen des Megaprojekts und spricht mit dem Schweizer Forschungsdirektor der Nasa, Thomas Zurbuchen, über die Gründe, warum der geplante Start nicht funktioniert hat, und warum die Reise zum Mond auch 50 Jahre nach der Mondlandung noch so schwierig ist.

Direkter Draht zur ISS
In Hergiswil bei Luzern arbeiten Forschende im Auftrag der Europäischen Weltraumagentur ESA mit einem direkten Draht zur Internationalen Raumstation ISS. Sie entwickeln und planen Experimente, die die Astronauten dann unter ihrer Aufsicht durchführen. Die Experimente in der Schwerelosigkeit sollen Grundlagen liefern für den nächsten grossen Schritt in der Raumfahrt: die Besiedelung des Mondes.

Schweiz ist Spitze im Weltall
Die Raumfahrt boomt und Schweizer Forschende und Unternehmen sind mittendrin. Die Firma «Beyond Gravity», ehemalig «RUAG Space», baut wichtige Raketenteile für die ESA sowie Motoren für die neue Mond-Rakete der Nasa. Was sind die Gründe, warum die Schweiz in der Raumfahrt ganz vorne mitmischt? «Einstein» blickt hinter die Kulissen der Schweizer Firma und zeigt, wie man die Spitze einer Rakete baut.

Ausstrahlung: Donnerstag, 15. September 2022, 21.05 Uhr, SRF 1

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Ausstrahlung
Donnerstag, 15. September 2022, 21.05 Uhr, SRF 1

Publiziert am
Dienstag, 13. September 2022

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srf.ch/einstein

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