null «Club»: Sexualstrafrecht – Was ist am «Nein» so schwierig zu verstehen?

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«Club»: Sexualstrafrecht – Was ist am «Nein» so schwierig zu verstehen?

In der Schweiz hat schon jede zehnte Frau Sex gegen ihren Willen erlebt. Bisher galt das nicht immer als Vergewaltigung. Nun soll sich das ändern. Barbara Lüthi leitet die Diskussion.

Barbara Lüthi Moderatorin und Redaktionsleiterin Club 2019

Der Ständerat berät am Dienstag über eine Änderung des Sexualstrafrechts. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob ein Opfer eines Sexualdelikts künftig nicht mehr beweisen muss, dass es sich gewehrt hat. Ein verbal oder nonverbal ausgedrücktes «Nein» soll ausreichen, damit Sex als Vergewaltigung gilt.

Diversen Organisationen und den linken Parteien geht das aber nicht weit genug. Sie fordern die Zustimmungslösung – heisst: Nur wenn ein explizites Ja erfolgt, soll der Sex als einvernehmlich gelten. Auch hier gilt: verbal oder nonverbal.

Aber würde damit die Unschuldsvermutung geritzt? Und wann ist ein Nein ein Nein? Wie lässt sich etwas beweisen, wenn nur zwei Personen dabei waren?

Mit Barbara Lüthi diskutieren:

  • Tamara Funiciello, Nationalrätin SP/BE
  • Caroline Fux, Psychologin und Sexologin
  • Tanja Knodel, Strafverteidigerin 
  • Martin Bachmann, Sexologe und Paarberater
  • Agota Lavoyer, Expertin für sexualisierte Gewalt und Opferberatung
  • Beat Rieder, Ständerat die Mitte/VS und Rechtsanwalt

Ausstrahlung: Dienstag, 7. Juni 2022, 22.25 Uhr, SRF 1

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Ausstrahlung
Dienstag, 7. Juni 2022, 22.25 Uhr, SRF 1

Publiziert am
Freitag, 3. Juni 2022

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srf.ch/club

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